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Trapattoni im Interview

Im Sommer verlässt Giovanni Trapattoni, Trainer von Red Bull Salzburg, das SalzburgerLand in Richtung Irland, um dort das Amt des Nationalcoach zu übernehmen. Deshalb haben wir uns noch einmal mit ihm getroffen, um mit ihm über sein Leben in Salzburg zu sprechen.

Als berühmter Sportler haben Sie bereits in verschiedenen Ländern gelebt. Wodurch unterscheidet sich das SalzburgerLand von anderen Orten auf der Welt?

V.a. durch die herrliche Landschaft der Umgebung, die Berge und die Seen des SalzburgerLands. Von Salzburg gefallen mir besonders die Gebäude der Altstadt, die von der großen Vergangenheit der Stadt Zeugnis ablegen. Mir gefällt aber auch die Lebensart der Menschen, die Ruhe und die Ordnung dieser Stadt und die Tatsache, dass Salzburg, obwohl es auf der ganzen Welt berühmt und ein internationales Reiseziel ist, eine menschengerechte Stadt geblieben ist, in der es sich sehr angenehm leben lässt.

Was schätzen Sie besonders an der Salzburger Mentalität? 

Ich habe den Eindruck, dass die Österreicher im Allgemeinen einige Elemente, die mit dem "nordischen" Charakter in Verbindung gebracht werden (Ordnung, Disziplin, Pünktlichkeit), mit einigen eher "südländischen" Elementen (Aufgeschlossenheit, Gastfreundlichkeit) optimal miteinander verbinden.

Bekanntlich essen die Italiener sehr gerne. Können Sie uns ein paar Restaurant-Tipps geben?

Ich muss sagen, dass ich eigentlich alles esse. Wenn ich im Ausland bin, probiere ich gerne die Gerichte des Landes, in dem ich mich gerade befinde. In den 2 Jahren hier habe ich einige Spezialitäten der österreichischen Küche schätzen gelernt, aber auch die Zuvorkommenheit und die Gastfreundlichkeit der Salzburger Gastwirte. Natürlich ist auch die italienische Esstradition würdig in Lokalen einiger Landsmänner vertreten, die dem guten Ruf der italienischen Küche Ehre machen. Sie verstehen sicherlich, dass ich aus Angst, jemanden vergessen zu können, keine Namen nennen möchte. 

Sie werden im Sommer als Nationalcoach nach Irland gehen. Welche 3 Dinge werden Ihnen am meisten von Salzburg fehlen?

Der herrliche Blick auf die Stadt, den man von meiner Terrasse aus genießt. Das ruhige Leben in dieser wunderschönen Stadt. Und dann ist es wohl unvermeidlich, dass man Personen und Dinge zurücklassen muss, die einem lieb geworden sind, wenn man einen Ort verlässt.
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